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Montag, 13. Februar 2017, 16:33

Taster funktionieren bei LED-Einbaustrahler nicht mehr / Aktor und LED Probleme

Hallo,

ich bin noch relativ neu in der LCN-Welt und von daher
wahrscheinlich auch noch nicht so bewandert in der Fehlerbehebung bzw.
in den produktionsbedingten Eigenschaften von Modulen. Von daher bitte
ich um Nachsicht, wenn die Themen bereits schon in mehreren Threads
behandelt wurden. Ich allerdings habe noch keine richtige Antwort im
Forum auf mein Problem finden können...

Mich hat seit Wochen ein
Problem in meiner Hausanlage geplagt. Jedes Mal wenn ich das Deckenlicht
im Bereich eines Glastasters (GT6 von 2015 und GTS12 von 2016)
eingeschaltet habe, war dieser danach komplett ohne Funktion. Erst als
das Licht wieder ausgeschaltet worden ist, war der Taster wieder
bedienbar. Bis ich dahinter gekommen bin, dass die LED-Treiber dafür
verantwortlich sein können, hat es ein wenig gedauert und wurde ja auch
in einem anderen Thread in diesem Forum bestätigt. Jetzt kann man
natürlich sagen, hätte man ein bisschen mehr in die LEDs investiert
hätte man das Problem nicht, aber das kann ja kein Ansatz für eine
Lösung des Problems sein. Im Zeitalter zunehmender LED-Technik werden
die Störsignale von LEDs immer bedeutender sein und Module sollten
eigentlich nicht durch diese lahmgelegt werden!
Nebenbei habe ich
solche Störsignale ich auch schon bei sehr teuren LEDs festgestellt. Das
also immer auf die billige China-Ware zu schieben wäre mir zu einfach.
Am Ende ist dieses Land eh für die Großzahl auf dem Markt erhältlichen
LEDs verantwortlich ;)

Somit
geht meine Frage in erster Linie ersteinmal an diejenigen, die schon
mittels eines Filters dieses Problem beheben konnten. Gibt es da schon
Erfahrungswerte?


Was mich dann aber schier an den Rande
der Verzweifelung brachte, war die Tatsache, dass ein Glastaster (GT 6)
älterer Bauart (2009) sowie ein neuer Glastaster ( GT 10D - I-Anschluß)
keinerlei Probleme mit den LEDs hatten und weiter funktionierten.
Scheinbar ist hier in der Hardware irgendetwas verbaut welches
Störsignale filtert und / oder unbeindruckt davon ist. Dies haben auch
Tests unter Laborbedingungen meinerseits nochmals bestätigt.

Ist
dies bei LCN schon bekannt und gibt es Erfahrungswerte, dass gerade
neuere Taster welche über den T-Anschluss angeschlossen werden solche
Fehler aufweisen? Bzw wird schon an einer Lösung gearbeitet? Ich habe
nämlich eigentlich nicht vor ein komplettes Haus mit (GT 10 D)
auszustatten?!? ?(


Eine
weitere interessante Entdeckung welche ich gemacht habe bezieht sich
darauf, dass scheinbar die LCN-SH Hutschienenmodule auch ein Problem mit
der Restlast an ihren Ausgängen A1 und A2 haben. Bei nicht
eingeschaltetem Filter haben meine LED-Strahler als Stroboskope im
ausgeschalteten Zustand fungiert. Habe ich nun den Filter am Ausgang
hinzugeschaltet war das Flackern deutlich langsamer und nur noch auf 1-3
LED-Strahler veteilt, aber leider nicht weg.
Auch unter
Laborbedingungen konnte ich dieses Verhalten feststellen. Jetzt könnte
man geneigt sein zu sagen: LCN-RSU an den Ausgang und fertig! Würde ich,
neben dem nicht unerheblichen Preis, ja auch sofort unterschreiben,
aber nimmt man nun statt einem SH- ein UPP-Modul, bei gleichem Aufbau,
flackern die LEDs im ausgeschalteten Zustand nicht. Ergo muss beim UPP
die Hardware eine andere Restlast aufweisen bzw. gar keine vorhanden
sein oder liege ich da falsch??? Einen Filter wie in der Beschreibung
des UPPs empfohlen habe ich nicht zwischen geschaltet...

Ist jemandem schon Ähnliches aufgefallen und hat jemand dafür eine Erklärung? ?(

Ich
habe bei mir alles auf eine zentrale Schaltschranklösung ausgelegt,
weshalb ich auch zum Ansteuern von LED-Leuchten SH-Module mit R8H
verbaut habe. Eine dezentrale Lösung mit UPPs kommt also für mich leider
nicht mehr in Frage um zumindest die Probleme mit dem Flackern zu
verhindern. Ich habe mir jetzt schon damit beholfen, dass ich vieles auf
die R8H-Blöcke umgelegt habe, aber das kann es ja auch letztlich nicht
sein, wenn vermeintlich gleiche Module (bis auf die Baugröße und das
Verwenden von vermeintlich positiven Filtern) so unterschiedlich
arbeiten. Ich denke auch, dass die Störsignale der LEDs über den
Neutralleiter innerhalb einer UV an das Modul weitergegeben werden, da
bei mir sonst keine physische Verbindung existiert?!? Ist dies möglich?
Der von LCN angebotene Entstörfilter LCN-FI1 ist ja, wenn ich das
richtig verstanden habe, nur für Phase und die beiden Ausgänge, oder?
Würde mir also in Sachen Neutralleiter nicht wirklich weiterhelfen,
oder???


So das war jetzt eine ganze Menge Text und ich hoffe
jetzt auf die Firma Issendorf und euch Forenmitglieder, ob ihr Ideen
oder Hilfen für mich hättet!!!

Danke im Voraus!


Gruß Maurice

Beiträge: 945

LCN Kenntnisse: Profi

Wohnort: Ahrensburg

Beruf: Installateur / Programmierer

2

Montag, 13. Februar 2017, 20:16

Moin.

Erstmal Willkommen...

Zitat

Somit geht meine Frage in erster Linie ersteinmal an diejenigen, die schon mittels eines Filters dieses Problem beheben konnten. Gibt es da schon Erfahrungswerte?

Ehrlichgesagt, kenne ich dieses Problem immer nur vom hörensagen... Habe schon so einige Anlagen erstellt und programmiert, aber noch niemals ausgefallene Taster durch Leuchtmittel gehabt... Da muss sich jemand anderes zu äussern.

Zitat

Ergo muss beim UPP die Hardware eine andere Restlast aufweisen bzw. gar keine vorhanden sein oder liege ich da falsch?

Nein, damit liegst du nicht falsch. Das UPP hat den Triac direkt am Draht, während am SH/HU/LD der Ausgang über einen Teil des Filters weiterläuft, obwohl der Schalter AUS ist. Wenn du den Grundkurs schon hattest, besser aufpassen... :whistling:
Das mit dem RSU ist Momentan die einzige Möglichkeit es abzustellen ... oder (viele viele Günstiger) das GLE von Eltako.

Und jetzt kommts...

Zitat

habe bei mir alles auf eine zentrale Schaltschranklösung ausgelegt,

8| Tja ... lange Leitungswege zu den Leuchten ... gedimmt ... Oberwellen ...
Wenn du überall 5x liegen hast, könntest du auf DALI/0-10V umsteigen und damit dimmen. Die Belastung des N ist gar nicht so das Problem. Das ist bei guten Querschnitten gut in den Griff zu bekommen. Nur die Oberwellen kommen halt nicht nur dort zum tragen, sondern auch auf dem PE oder der Datenader.
Das LCN-System ist nunmal ein dezentrales System wo es auch seine Stärken ausspielt. Bei zentraler Konzentration der Module, wie es in anderen Systemen üblich ist, wird allerdings auch das Bussignal separat geführt, wodurch es nicht so anfällig ist.
Wahrscheinlich liegen die Kabel auch alle in einem Bund irgendwo in Wand oder Boden?

Zitat

Der von LCN angebotene Entstörfilter LCN-FI1 ist ja, wenn ich das richtig verstanden habe, nur für Phase und die beiden Ausgänge, oder? Würde mir also in Sachen Neutralleiter nicht wirklich weiterhelfen, oder???

Der ist für solche Fälle gar nicht gemacht. Du benötigst ihn, um zum einen die Triacs zu schützen und zum anderen das Netz vor den zerhackten Halbwellen zu schützen. Beim SH ist dieser ja breits verbaut. Er ist an UPP im Dimmbetrieb pflicht.

Auch erstmal viel Text :D

mfg Carsten
Wenn jeder nur an sich denkt, dann ist doch an Jeden gedacht ... :whistling:
Discord GLT : https://discord.gg/kEDwxfq

HSZ

LCN-Team

Beiträge: 925

LCN Kenntnisse: Profi

Beruf: LCN-Hotliner

3

Dienstag, 14. Februar 2017, 08:41

Zitat

Jetzt kann man natürlich sagen, hätte man ein bisschen mehr in die LEDs investiert hätte man das Problem nicht, aber das kann ja kein Ansatz für eine Lösung des Problems sein. Im Zeitalter zunehmender LED-Technik werden die Störsignale von LEDs immer bedeutender sein und Module sollten eigentlich nicht durch diese lahmgelegt werden!
So ist das leider der falsche Ansatz. Es gibt Vorschriften, welche Geräte bezüglich der Störstrahlung einhalten müssen. Es ist nicht die Aufgabe eines Herstellers, seine Geräte so auszulegen, dass diese mit nicht zulässigen Störungen aus anderen Geräten zurechtkommen. Leider nimmt das Angebot an Geräten, die nicht zulassungsfähig sind, auf dem Markt immer weiter zu.
Die Bundesnezuagentur hat im verganengen Jahr über 900.000 Geräte vom Markt genommen, weil diese die gesetzlichen Vorschriften nicht einhielten. Vielleicht sind auch Ihre Vorschaltgeräte dabei ?

Zitat

Ist dies bei LCN schon bekannt und gibt es Erfahrungswerte, dass gerade neuere Taster welche über den T-Anschluss angeschlossen werden solche Fehler aufweisen? Bzw wird schon an einer Lösung gearbeitet?
Es mag sein, dass aufgrund unterschiedlicher Auswertung unterschiedliche Effekte auftreten. Wie aber bereits oben gesagt, gibt es keine Probleme, wenn sich die anderen Produkte bezüglich der Störstrahlung an die gesetzlichen Vorgaben halten.


Zitat

Eine weitere interessante Entdeckung welche ich gemacht habe bezieht sich darauf, dass scheinbar die LCN-SH Hutschienenmodule auch ein Problem mit der Restlast an ihren Ausgängen A1 und A2 haben. Bei nicht eingeschaltetem Filter haben meine LED-Strahler als Stroboskope im ausgeschalteten Zustand fungiert. Habe ich nun den Filter am Ausgang hinzugeschaltet war das Flackern deutlich langsamer und nur noch auf 1-3 LED-Strahler veteilt, aber leider nicht weg.
1. War es sicher umgekehrt, der Filter beim SH ist stanbdardmäßig an, und es wurde vermutlich besser, nachdem Sie diesen ausgeschaltet haben.
2. Ist bei Dimmbetrieb grundsätzlich ein FIlter nötig (unter anderem aufgrund oben genannter gesetzlichen Vorschriften). Im reinen Schaltbetreib von Ohmschen Lasten kann auf den Filter verzichtet werden. Ein LCN-UPP wird ohne Filter geliefert, da man so, wenn man ihn nicht braucht, Platz in der Dose spart. Wird gedimmt, ist der Filter defintiv nachzurüsten, darauf wird auch in der Installationsanleitung und den Grundkursen hingewiesen. Dimmbetrieb ohne FIlter führt zu einer Analge, welche nicht Gesetzeskonform betrieben wird, eventuelle Kosten im Falle einer Störungsermittelung durch die Bundesnetzagentur hat dann der Errichter zu tragen.
Bei den Hutschinenmodulen ist der Platz vorhanden, daher sind dort die Filter bereits Serienmäßig verbaut.

3. Im Dimmbetrieb (also mit Filter) kann es zu Flackern kommen, nicht nur bei LCN, sondern auch bei anderen Dimmern (wo auch der LCN-RSU helfen kann). Es gibt auch LED Hersteller, die es scjhaffen, LEDs zu bauen, die ohne RSU sauber zu Dimmen sind.

Zitat

Würde ich, neben dem nicht unerheblichen Preis, ja auch sofort unterschreiben, aber nimmt man nun statt einem SH- ein UPP-Modul, bei gleichem Aufbau, flackern die LEDs im ausgeschalteten Zustand nicht.
Setzt man den Preis eines LCN-RSUs im Vergleich zum Stundenlohn eines Elektrounternehmens beim Testen, weil es flackert, ist der LCN-RSU praktisch geschenkt. Verbauen Sie zunächst keinen, und der Kunde tauscht später das Leuchtmittel aus, und es flackert dann, kommt der folgende Aufwand teurer, als ein sofort montierter LCN-RSU (beachten Sie, das der Lsitenpreis für 4 LCN-RSU ist)



Zitat

Ergo muss beim UPP die Hardware eine andere Restlast aufweisen bzw. gar keine vorhanden sein oder liege ich da falsch??? Einen Filter wie in der Beschreibung des UPPs empfohlen habe ich nicht zwischen geschaltet...
Siehe oben. Dimmbetrieb beim UPP ohne Filter nicht zulässig !

Zitat

Ich habe bei mir alles auf eine zentrale Schaltschranklösung ausgelegt, weshalb ich auch zum Ansteuern von LED-Leuchten SH-Module mit R8H verbaut habe. Eine dezentrale Lösung mit UPPs kommt also für mich leider nicht mehr in Frage um zumindest die Probleme mit dem Flackern zu verhindern. Ich habe mir jetzt schon damit beholfen, dass ich vieles auf die R8H-Blöcke umgelegt habe, aber das kann es ja auch letztlich nicht sein, wenn vermeintlich gleiche Module (bis auf die Baugröße und das Verwenden von vermeintlich positiven Filtern) so unterschiedlich arbeiten.
LEDs mit R8H werden nicht Flackern. Wenn doch, liegt es an Einkoppelungen in der Leitung, das Relais des R8H trennt defintiv vollständig.
Filter sind im SH Sereinmäßig eingebaut und aktiv. Filter führen bei LEDs einiger Hersteller zu Problemen (auch bei konventionellen Dimmern) sind aber aufgrund gestzlicher Vorgaben zwingend nötig. Abhilfe schafft fast immer ein LCN-RSU.

Zitat

Ich denke auch, dass die Störsignale der LEDs über den Neutralleiter innerhalb einer UV an das Modul weitergegeben werden, da bei mir sonst keine physische Verbindung existiert?!? Ist dies möglich? Der von LCN angebotene Entstörfilter LCN-FI1 ist ja, wenn ich das richtig verstanden habe, nur für Phase und die beiden Ausgänge, oder? Würde mir also in Sachen Neutralleiter nicht wirklich weiterhelfen, oder???
Wenn die Filter, wie von uns vorgegeben installiert sind, sollte es keine Problemen mit Störungen geben.
Mit freundlichen Grüßen vom LCN-Team

H.Szlopsna

4

Dienstag, 14. Februar 2017, 12:48

Moin Carsten,
Hallo Herr Szlopsna,

danke für deine / ihre schnelle Rückmeldung!
Nein, damit liegst du nicht falsch. Das UPP hat den Triac direkt am Draht, während am SH/HU/LD der Ausgang über einen Teil des Filters weiterläuft, obwohl der Schalter AUS ist. Wenn du den Grundkurs schon hattest, besser aufpassen... :whistling:

Das mit dem RSU ist Momentan die einzige Möglichkeit es abzustellen ... oder (viele viele Günstiger) das GLE von Eltako.
Das mit dem Triac hatte ich in dieser Form noch nicht bedacht. Und Ja du hast recht! Das hatte ich nicht mehr auf dem Schirm! :rolleyes:
Das RSU ist somit scheinbar meine einzige Möglichkeit dem Problem des Flackerns Herr zu werden. Dies wird ja auch noch durch den Herrn Szlopsna unterstrichen! Das es sich dabei um ein 4er Set handelt habe ich übersehen und relativiert richtigerweise den Preis. Natürlich auch gerade in Bezug auf Handwerkerkosten...Das ist mir klar und nachvollziehbar.
Danke auch nochmal für den Hinweis auf das GLE. Das werde ich auch zukünftig im Hinterkopf behalten.
Das LCN-System ist nunmal ein dezentrales System wo es auch seine Stärken ausspielt. Bei zentraler Konzentration der Module, wie es in anderen Systemen üblich ist, wird allerdings auch das Bussignal separat geführt, wodurch es nicht so anfällig ist.

Wahrscheinlich liegen die Kabel auch alle in einem Bund irgendwo in Wand oder Boden?
Ja es liegt in einem Strang, hat aber bisher bei allen anderen Anwendungen keine Probleme erkennen lassen. Demnach denke ich, dass die Leitungsschirmung der Datenader kein Problem für mich ist. Warum ich dennoch auf die zentrale Lösung gesetzt habe, ist eine Glaubens- bzw. Komfortfrage. Ich kann im Schrank halt sehr viel freier Veränderungen vornehmen und Module austauschen. Von daher habe ich mich in diesem Fall dafür entschieden. ^^
Auf das Dimmen der LEDs kommt es mir gar nicht so an. Sie sollen halt einfach nur nicht Flackern, wenn der Ausgang ausgeschaltet ist. Das wird ja dann das Restlastmodul beheben. Dennoch werde ich den DALI Ansatz von dir auch nochmal ins Auge fassen... :thumbup:
Wenn die Filter, wie von uns vorgegeben installiert sind, sollte es keine Problemen mit Störungen geben.
In diesem Fall zielte die Frage nach dem Filter tatsächlich nur auf den Schutz des Moduls selbst ab. Das heisst, dass ich eine Chance hätte das Modul vor den Störsignalen über L / N zu schützen. Das hatte ich Eingangs nicht erwähnt, aber meine Taster hängen nur an UPS-Modulen, da ich zentral aus dem großen Verteilerschrank per SH im Keller schalte. Deren Aufgabe ist somit lediglich die Taster in den Bus einzubinden. Das sich diese jetzt verweigern sobald das Licht in der Decken-UV des jeweligen Tasters geschaltet wird ist natürlich für mich sehr unglücklich :|
Im Zusammenhang mit Störsignalen durch LEDs habe ich auch schon von Tests anderer User in anderen Foren gelesen. Dort gab es Lösungsansätze dieses Problem mittels Ferrit-Magneten an den einzelnen Zuleitungen zu beheben. Ich weiß das wäre jetzt ein sehr experimenteller Ansatz, aber vielleicht hat das ja auch schon mal wer probiert. Vielleicht würde ja eine solche Behandlung direkt vor dem UPS-Modul Abhilfe schaffen. Dies soll mir dann auch nur als Übergangslösung dienen, da in der Zukunft diese LEDs dann nach und nach eh verbannt werden. Im Moment ist das aber finanziell nicht in einem Rutsch umsetzbar und von daher würde ich eine Übergangslösung sehr begrüßen.

So ist das leider der falsche Ansatz. Es gibt Vorschriften, welche Geräte bezüglich der Störstrahlung einhalten müssen. Es ist nicht die Aufgabe eines Herstellers, seine Geräte so auszulegen, dass diese mit nicht zulässigen Störungen aus anderen Geräten zurechtkommen.
Herr Szlopsna in diesem Punkt kann ich ihre Argumentation zu 100% nachvollziehen und klar ist das ärgerlich, dass es Hersteller gibt die es scheinbar mit dem Recht hierzulande nicht Ernst nehmen und vom Markt zu verbannen sind.
Nur werde ich kein Einzelfall bleiben, da wie gesagt die Chance, dass derartige Geräte (LEDs / LED-Stripes / Handy-Netzteile oder sonstige Netzteile im Haus oder sogar im Nachbarhaus / Nachbarwohnung ) irgendwann in Kundenhaushalten landen. Und da wird man in erster Linie nicht dem Hersteller der Geräte die Schuld an einem nicht funktiosfähigen Taster geben, sondern in erster Linie dem Hersteller des Tasters. Schließlich drückt man auf diesen und es passiert nichts mehr.
Dann werden kräftig Module und Taster hin und her getauscht ohne das eine Besserung eintritt. Der Image-Verlust wird immer erst bei dem Hersteller des Bus-Systems liegen. Gerade weil der Verursacher immer nur schwer zu ermitteln sein wird und das Busmodul keinerlei Fehlermeldung ausgibt. Und um sich davor zu schützen, hätte ich gedacht sollten sie als Hersteller von Bus-Hardware daran interessiert sein, dass eben solche Frequenzen möglichst keinen Einfluss auf ihr System haben. Sicherlich sind sie nicht Urheber dieser Problematik, aber bei einem Fahrzeug ist es ja änhlich. Wenn Fahrzeuge Fehler aufweisen, welche durch mangelhafte Hardware von Zulieferen hervorgerufen werden ist der Image-Schaden trotzdem immer nur beim Hersteller...

Es mag sein, dass aufgrund unterschiedlicher Auswertung unterschiedliche Effekte auftreten. Wie aber bereits oben gesagt, gibt es keine Probleme, wenn sich die anderen Produkte bezüglich der Störstrahlung an die gesetzlichen Vorgaben halten.

Ich habe immer am gleichen Ort in der gleichen UV und nachher nochmals auf einer eigens dafür aufgebauten Wand mit allen Bauteilen unter Laborbedingungen Taster und Busmodule getauscht und hatte unterschiedliche Effekte was die Funktion der Taster angeht. Entweder sie funktionierten oder sie funktionierten eben nicht. Bei allen neuen Tastern welche über den T-Port angeschlossen wurde ging nichts mehr. Bei einem Taster aus 2009 und dem GT10D (2016) über den I-Port war dies allerdings nicht der Fall. Diese zeigten sich völlig unbeeindruckt und dies muss doch irgendeine Ursache haben. Irgendetwas muss in den neuen T-Tastern sein, was penibel auf diese Signale reagiert und vielleiht noch verbessert oder in der Zukunft ausgetauscht werden könnte. Vielleicht ist es aber auch nur eine Kleinigkeit, welche ich schon an meinen Tastern verändern könnte. Darauf zielte meine Aussage eigentlich ab. Das sie vielleicht schon Erfahrungen mit Störsignalen bei den neuen Tastern gemacht haben und evtl schon einen Filter testen, welcher eben vor das Busmodul gesetzt wird und L, N und D einschließt???
1. War es sicher umgekehrt, der Filter beim SH ist stanbdardmäßig an, und es wurde vermutlich besser, nachdem Sie diesen ausgeschaltet haben.
Es ist möglich, dass ihre Aussage diesbezüglich stimmt. Ich werde nochmal die Schalterstellung und die Auswirkungen überprüfen. Danke für den Hinweis!
An der Dimmfunktion bin ich wie gesagt aktuell gar nicht interessiert. Und da es bei mir ja schaltechnisch über die SH-Module läuft, bin ich in Sachen Netzagentur ja gesetzeskonform und das mit dem UPP und Filter ist mir bekannt. Sie weisen ja richtigerweise sehr ausgiebig in ihrer Anleitung darauf hin :D

LEDs mit R8H werden nicht Flackern. Wenn doch, liegt es an Einkoppelungen in der Leitung, das Relais des R8H trennt defintiv vollständig.
Genauso habe ich mir ja letztlich mit dem Flackern beholfen. Danach waren die LEDs aus und das habe ich auch erwartet... Somit konnte ich auch Einkopplungen auf der Leitung ausschließen. Es sind am Ende halt die LED-Treiber als Fehlerquelle übrig geblieben, weshalb ich ja jetzt nach Rat suche ;)


Ich will hier auch sie als Firma nicht belehren und sie in die Pflicht nehmen, obwohl ich nun ungeschirmte bzw. ungefilterte LEDs gekauft und verbaut habe.
Dennoch glaube ich aber, dass meine Erfahrungen trotzdem wertvoll für sie sein könnten, wie Störsignale ihr Bussystem beeinträchtigen und dies auch hilfreich bei neueren Entwicklungen sein kann. Gerade in Hinblick auf die von mir beschriebenen unterschiedlichen Verhalten der einzelnen Taster. Und dafür muss es ja irgendeine Erklärung geben. Die Busmodule waren bei eingeschaltetem Licht, ob alt oder neu, ganz konform über die Statusanzeige erreich- und bedienbar und gerade dieses Verhalten war für mich nicht nachvollziehbar, so dass ich jetzt behaupten würde, dass das Störsignal sich direkt auf den Mikrokontroller eines neueren Tasters auswirkt... Ist so etwas möglich, dass das Busmodul Frequenzen direkt an den Taster über den T-Port durchschleift?


Abschließend möchte ich nochmal löblich erwähnen, dass ich sehr positiv überrascht bin, wie schnell hier auf Probleme eingegangen wird und fühle mich auch gut aufgehoben! Dafür nochmal Daumen hoch :thumbsup:

Gruß Maurice

astrablaumet

unregistriert

5

Freitag, 24. Februar 2017, 18:56

Hallo, das Problem mit einem GT 12 und störenden LED Treibern hatte ich heute leider auch, sobald das Licht an ist ist der Taster komplett lahm gelegt,ein GT4D der 10 cm weiter oben Platziert ist ist zu jeder Zeit voll funktionsfähig,die Frage ist jetzt natürlich wie ich Abhilfe schaffen kann ohne 8 LED Panels auszutauschen.

6

Dienstag, 28. Februar 2017, 15:18

Tach auch!

Scheinbar liegt hier wie von mir vermutet unterschiedliche Hardware in den Tastern vor bzw. wirken Störsignale auf den Prozessor der GTs ohne Display und neurer Bauart. Ich hatte ja gehofft, dass sich die Hardwareabteilung von LCN dieser Sache hier mal annimmt und evtl. ein Statement dazu abgibt. Schließlich können sie ihr Produkte scheinbar ab einer gewissen Preisklasse resistant gegen diese Störsignale machen und uns evtl mit einfachen Tips weiterhelfen bzw. für alle anderen Nutzer ihr Produkt zukünftig verbessern auch wenn es eigentlich nicht ihre Aufgabe ist, wie sie selber sagen. Ich sehe das zwar ein wenig anders, kann aber ihre Argumentation nachvollziehen, auch wenn es meiner Meinung nach irgendwann zum Boomerang werden könnte...

Ich versuche es jetzt ersteinmal mit einem Filter und werde berichten ob es was gebracht hat...

Gruß

7

Mittwoch, 1. März 2017, 15:00

Zitat

Somit
geht meine Frage in erster Linie ersteinmal an diejenigen, die schon

mittels eines Filters dieses Problem beheben konnten. Gibt es da schon

Erfahrungswerte?

Zitat

,die Frage ist jetzt natürlich wie ich Abhilfe schaffen kann ohne 8 LED Panels auszutauschen
Vielleicht wär es hilfreich, wenn ihr mal schreiben tätet, welche LED Leuchten / Vorschaltgeräte Ihr im nehmt. Kann ja sein, das ja jemand genau mit diesen schon Probleme gehabt hat und gelöst mit Filter oder so

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